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Tonumfang · Stabspiele

Welchen Tonumfang hat das Vibraphon?

Notennamen auf dieser Seite sind internationale Buchstabennamen, die Zahl gibt die Oktave an: C4 ist das eingestrichene C. B bedeutet das deutsche H (B natural), B♭ bedeutet das deutsche B (B flat).

Kurzantwort. Der übliche Tonumfang des Vibraphons reicht von F3 bis F6 – 3 Oktaven. Das Vibraphon wird in Konzerttonhöhe notiert, notierter und klingender Ton sind also derselbe. Der Tonumfang, in dem sich Schüler tatsächlich bewegen, ist enger: C4 bis C6 notiert. Der höchste üblicherweise notierte Ton ist F6.

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Tonumfang im Notensatz
F3F6
Tonumfang für Lernende
C4C6

Beide Balken zeigen die notierte Tonhöhe auf einer gemeinsamen Skala. Der untere Balken ist der Umfang, den The Whole Horn als für Lernende komfortabel betrachtet – ein Tonumfang, keine Schranke.

Der notierte Tonumfang

Das Vibraphon wird im Violinschlüssel notiert, und der Tonumfang, den du in einer notierten Stimme findest, reicht von F3 bis F6 – etwa 3 Oktaven. Das ist die Angabe, die Instrumentationslehren veröffentlichen und innerhalb derer ein Komponist schreibt. Sie beantwortet die Frage „Was kann ich für dieses Instrument zu Papier bringen?“

Der klingende Tonumfang

Das Vibraphon wird in Konzerttonhöhe notiert, daher sind der notierte und der klingende Tonumfang dieselben Töne: in beiden Fällen F3 bis F6. Es gibt nichts umzurechnen.

Das ist erwähnenswert, weil es die Frage ist, die tatsächlich gestellt wird. Bei einem transponierenden Instrument unterscheiden sich die beiden Tonumfänge, und beide werden genannt – deshalb weichen Tonumfangsangaben an verschiedenen Stellen so oft um ein ganzes Intervall voneinander ab. Hier ist das nicht möglich.

Notiert und klingend im Vergleich

Jede Angabe auf dieser Seite, mit dem, was sie tatsächlich klingt
TonNotiertKlingt
Tiefster Ton im NotensatzF3F3
Höchster Ton im NotensatzF6F6
Tiefster für Lernende komfortabler TonC4C4
Höchster für Lernende komfortabler TonC6C6

Der Tonumfang, in dem sich Schüler tatsächlich bewegen

Der Tonumfang im Notensatz und der Tonumfang, den ein Spieler in der Entwicklung beherrscht, sind nicht dasselbe, und wer so tut, als wären sie es, bekommt eine Stimme, die die Gruppe, für die sie geschrieben wurde, nicht spielen kann. The Whole Horn betrachtet C4 bis C6 als den für Lernende komfortablen notierten Umfang des Vibraphons.

Das ist ein Tonumfang, keine Schranke. Es ist der Bereich, in dem man sich so sicher fühlt, dass der Ton nicht mehr das Schwierige ist – keine Grenze, die das Instrument erzwingt, und keine Grenze, die man jemandem einreden sollte. Beide Enden rücken mit dem Üben nach außen, unterschiedlich schnell, und am oberen Ende aus anderen Gründen als am unteren. Wer C6 heute noch nicht erreicht, liegt nicht außerhalb des Tonumfangs, sondern ist auf dem Weg dorthin.

Der höchste üblicherweise notierte Ton – und was ihn verschiebt

Der höchste üblicherweise notierte Ton des Vibraphons ist F6. Das ist die obere Grenze des Tonumfangs im Notensatz – eine Konvention des Notenverlagswesens, keine Messung: Es ist der Ton, ab dem ein Komponist nicht mehr voraussetzen kann, dass der Spieler ihn beherrscht.

Der Tonumfang eines Stabspiels ist eine Eigenschaft des Instruments, nicht des Spielers. Die Klangstäbe sind entweder vorhanden oder nicht, und kein Üben fügt einen hinzu. Das Vibraphon ist das am stärksten standardisierte der Familie – drei Oktaven, F3 bis F6, bei den allermeisten Instrumenten –, sodass eine Stimme, die in diesem Umfang geschrieben ist, auf fast jedem Vibraphon einer Schule spielbar ist. Größere Modelle reichen nach unten bis C3.

Woher diese Angaben stammen

Der tiefste Ton – F3 – stammt aus dem Wikipedia-Artikel zum Vibraphon: „Das moderne Standardinstrument hat einen Umfang von 3 Oktaven, beginnend beim F unter dem eingestrichenen C (F3 bis F6).“

Der höchste Ton – F6 – stammt aus demselben Satz. Größere Modelle mit 3½ und 4 Oktaven, die bei C3 beginnen, werden dort als zunehmend verbreitet erwähnt, was den Umfang nach unten erweitert, nicht nach oben.

Der für Lernende komfortable Tonumfang – notiert C4 bis C6 – stammt aus der eigenen Instrumententabelle von The Whole Horn, derselben, die auch die App liest. Ihre Kopfzeile nennt die Konvention: lo/hi = WRITTEN MIDI, learner-comfortable.

Notiert und klingend sind identisch beim Vibraphon, das in Konzerttonhöhe notiert wird, daher gibt es nichts abzuleiten.

Häufig gestellte Fragen

Welchen Tonumfang hat das Vibraphon?

Der übliche notierte Tonumfang des Vibraphons reicht von F3 bis F6, etwa 3 Oktaven; notiert und klingend sind identisch, weil das Instrument in Konzerttonhöhe notiert wird.

Was ist der höchste Ton des Vibraphons?

Der höchste üblicherweise notierte Ton des Vibraphons ist F6. Das ist die obere Grenze des Tonumfangs, in dem Stimmen gesetzt werden. Es ist keine physische Grenze – siehe unten, was diese Obergrenze verschiebt.

Was ist der tiefste Ton des Vibraphons?

Der tiefste Ton im üblichen notierten Tonumfang ist F3. The Whole Horn betrachtet C4 als tiefsten notierten Ton, der für Lernende komfortabel ist.

Welchen Tonumfang können Schülerinnen und Schüler am Vibraphon tatsächlich spielen?

Der für Lernende komfortable notierte Tonumfang des Vibraphons reicht in The Whole Horn von C4 bis C6. Das ist der Bereich, in dem sich ein Spieler in der Entwicklung sicher fühlt – keine Schranke: Beide Enden rücken mit dem Üben nach außen, und zwar bei verschiedenen Spielern unterschiedlich schnell.

Entspricht der notierte Tonumfang des Vibraphons dem klingenden?

Ja. Das Vibraphon wird in Konzerttonhöhe notiert, daher ist F3 bis F6 sowohl der notierte als auch der klingende Tonumfang.

Wie viele Oktaven umfasst das Vibraphon?

Etwa 3 Oktaven im üblichen notierten Tonumfang, von F3 bis F6. Der für Lernende komfortable Umfang ist enger, von C4 bis C6.

Übe jede Tonart über deinen gesamten Tonumfang.

The Whole Horn spielt alle zwölf Dur-Tonleitern in der eigenen notierten Tonhöhe des Vibraphons und im Violinschlüssel, du spielst also, was du liest.

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Von Thomas Hornig – Henri Selmer Paris Artist · Professor für Saxophon am Libanesischen Nationalen Hochkonservatorium für Musik.
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